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BOXEN HEUTE - Redaktion | 25.02.2016

Vier Fäuste für zwei Hallelujas Mikhalkin und Gutknecht im Sparring

Kategorie: Boxen | Profiboxen
Der eine ist Europameister und muss diesen Titel verteidigen, der andere will Weltmeister werden. Igor Mikhalkin und Eduard Gutknecht bereiten sich derzeit gemeinsam im Hamburg EC Boxing-Gym auf ihre anstehenden großen Kämpfe vor.

Gutknecht_Mikhalkin

Für Mikhalkin geht es am 12. März nach Paris. Dort setzt der "Franzosen-Schreck" seinen EBU-EM-Titel gegen Lokalmatador Patrick Bois aufs Spiel. Der 30-jährige Russe aus dem Stall von Promoter Erol Ceylan will nicht nur die Europameisterschaft, sondern auch seine "weiße Weste" in Frankreich verteidigen. Die bisherige Erfolgsquote: Drei Kämpfe, drei Siege.

"So kann es für Igor weitergehen", so Ceylan. "Die Franzosen mögen ihn, hoffen aber natürlich bei jedem erneuten Anlauf, dass ihn endlich jemand entthront!" Sollte dies dem jungen Patrick Bois nicht gelingen, ist das nächste Gastspiel in Paris schon geplant: Ende April soll der bereits geplante Kampf zwischen Mikhalkin und Mehdi Amar nachgeholt werden, den Amar aufgrund einer Verletzung absagen musste.

Am selben Tag, an dem Mikhalkin in Paris in den Ring steigt, will Eduard Gutknecht neuer WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht werden. In Neubrandenburg fordert "Energy Eddy" den amtierenden Champion Jürgen Brähmer heraus. Die beiden treffen schon zum zweiten Mal aufeinander. Im Februar 2013 setzte sich Brähmer in Berlin knapp nach Punkten durch. Auf dem Spiel stand damals übrigens der Europameistertitel, den inzwischen Mikhalkin hält.

Wäre denn in Zukunft auch ein Duell der beiden Freunde und Trainingspartner Gutkneckt und Mikhalkin denkbar? Promoter Ceylan: "Wenn Eddy sich den WM-Titel sichert, wäre das mit Sicherheit eine Überlegung wert. Die beiden kennen und verstehen sich zwar gut, sind aber beide Sportsleute genug, dass ihre Freundschaft für zwölf Runden im Ring ruhen könnte. Und wer die Sparrings der beiden gesehen hat, der weiß, dass das ein echt hochklassiger Kampf wäre. Aber erst mal soll sich jeder einzeln auf seine Aufgabe konzentrieren. Denn die Kämpfe, die jetzt anstehen, werden für beide schwer genug."

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