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BOXEN HEUTE - Redaktion | 16.06.2016

Nach Dopingfall Povetkin Wilder vor Titelverteidigung gegen Arreola

Kategorie: Boxen | Profiboxen
Nachdem seine Pflichtverteidigung gegen Alexander Povetkin aufgrund eines positiven Dopingbefunds des Russen kurzfristig abgesagt werden musste, plant WBC-Schwergewichts-Weltmeister Deontay Wilder seinen nächsten Kampf. Am 16. Juli trifft Wilder in Birmingham (US-Bundesstaat Alabama) auf Chris Arreola.

Deontay Wilder

Bemerkenswert: Auch Arreola war im Dezember 2015 als "Dopingsünder" überführt worden. Der letzte Kampf des "Albtraums" (Kampfname: "Nightmare") gegen Travis Kauffman wurde von einem knappen Punktsieg für Arreola in einen "No Contest" umgewertet, nachdem dem 35-Jährigen im Dopingtest Marihuana-Konsum nachgewiesen worden war.

Weil Marihuana-Konsum zwar untersagt, die leistungssteigernde Wirkung aber durchaus umstritten ist, fiel die Strafe in diesem Fall allerdings sehr mild aus: 90 Tage Sperre und 750,- Dollar Bußgeld wurden Arreola auferlegt. Für den Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln ist es bereits der dritte WBC-WM-Kampf. 2009 unterlag er Vitali Klitschko durch Aufgabe nach der zehnten Runde, 2014 verlor Arreola gegen Bermane Stiverne durch TKO in Runde 6. 

Für Wilder ist es die vierte Titelverteidigung, seit er Stiverne den WM-Gürtel im Januar 2015 abgenommen hatte. Während sich der Weltmeister auf den Kampf vorbereitet, klagt sein Promoter Lou DiBella wegen des ausgefallenen Events in Russland gegen Povetkin und dessen Promoter Andrey Ryabinsky, die ihrerseits rechtliche Konsequenzen angekündigt haben, falls die WM zwischen Wilder und Povetkin nicht zeitnah nachgeholt wird.

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